KG Kölsche Rotshäre
Brauchtumspflege
Die Kölsche Rotshäre sind auch jederzeit bemüht, dass Kölsche Brauchtum zu pflegen. Hier listen wir einiges zur Kölner Geschichte auf. Per Klick auf die Überschrift gelangt man zum vollständigen Artikel.
Karl der Kühne, Herzog von Burgund, belagerte 1474 die Stadt Neuss. Er hatte sich mit dem Kölner Erzbischof Rupprecht von der Pfalz verbündet, welcher von der Kölner Bürgerschaft und den Domherren nicht anerkannt wurde. Letztere hatten den Landgrafen Hermann von Hessen zum Beschirmer und Verweser des Erzstiftes Köln bestimmt.
Das Bestreben unserer Gesellschaft ist es, für jede Session einen Orden zu präsentieren, der mit der Geschichte unserer Heimatstadt, ihren Baudenkmälern, ihren berühmten Persönlichkeiten zu tun hat. Die Aktualität dieses Ordens hat neuzeitlich nahezu einen Höhepunkt erreicht.
Diese schöne Renaissancevorhalle, der Eingangsbereich zu unserem historischen Rathaus, ist der einzige Teil, der halbwegs unbeschädigt den 2. Weltkrieg überlebt hat. Schon allein deswegen gebührt ihr eine Würdigung und Hervorhebung.
Viel Beachtung, ja zum Teil große Bewunderung erhalten seit Jahren unsere Sessionsorden, weil sie zum einen in unserer Ordensschmiede von Tobias Kreiten und seinem Team künstlerisch und handwerklich hervorragend gestaltet werden und weil zum anderen die Motive unserer Stadtgeschichte, die auf den Orden dargestellt werden, sorgsam ausgewählt sind und immer mit einem jecken Augenzwinkern in Bezug zum aktuellen Stadtgeschehen stehen.
Rechtliche Wahrzeichen einer Stadt bilden Siegel und Wappen. Schon im Mittelalter war es üblich, Urkunden und andere Schriftstücke mit einem Siegel zu versehen. In vielen Fällen ist das Wappen aus einem alten Siegel hervorgegangen. In Ehrenfeld, wo kein altes Siegel vorhanden war, wurde erst das Wappen angenommen und dies dann als Siegel gesetzt.
Am Elften im Elften um 11.11 Uhr wird auf dem Kölner Alter Markt die Karnevalssession feierlich eröffnet. Für Köln ist das die „5. Jahreszeit“. Überall hört man „Kölle Alaaf“. Der Hymnus „Kölle Alaaf“ wurde bereits 1733 nach den Stadtaufzeichnungen als Lob- und Trinkspruch benutzt und ist in seiner Bedeutung etwa „Kölle allein“.
Wenn man von der KG Kölsche Rotshäre spricht, denkt man natürlich in erster Linie an Karneval, an Erhaltung und Förderung dieses schönen Kölner Brauchtums und an die Pflege der Kölner Mundart. Die unbekannte Seite, weil wir auch selber möglicherweise zu wenig darüber sprechen oder schreiben, ist das soziale Engagement unserer Gesellschaft.